Damen: Da hätte mehr drin sein müssen…

TV Sulzfeld – TB Pforzheim 22:22 (13:10)

Unsere Mannschaft erwischte einen glänzenden Start und bereits nach 18 Sekunden zappelte der Ball im Netz der Gegner. Besonders unsere Außenspieler überzeugten in den ersten Minuten und brachten uns Tor um Tor nach vorne Nach 12 min hatten wir bereits eine 5 Tore Führung beim Stand von 7:2, weshalb die Gäste ihre Auszeit nehmen mussten und auf eine defensivere 6-0 Abwehr umstiegen. Wir ließen uns jedoch nicht davon beirren und setzen bis zum 12:4 in der 20. min stark nach. Da wir von wenig Toren auf beiden Seiten ausgegangen waren, schien das Duell zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden und die Tabellenspitze in greifbarer Nähe. Kurz darauf sackte die Leistung dramatisch ab und es wurde zu viel zugeschaut während die Gegner einen Fehler nach dem anderen nutzen. Als Unruhe über den erstarkten Gegner aufkam, wurde das Spiel von unserer Seite kreativloser, es fehlte die letzte Konsequenz. So gingen wir mit 13:10 in die Halbzeit.

Nach der Kabinenansprache hoffte man wieder die Ruhe zu finden und mit einfachen Toren zu Beginn den Widerstand der Gegner zu brechen, nach 40 Sekunden hatten die Gäste mit 2 zu schnellen Toren den Anschluss auf 13:12 erreicht. Ab diesem Zeitpunkt war es ein offenes Kopf-an-Kopf Duell. In der Abwehr hatten wir mit dem antizipieren des Tempos Probleme und standen zu defensiv, so konnten die Gegner ihr „Lauf“-Spiel nutzen und mit vielen Schritten durch die Abwehr marschieren, bis letztlich ein 7m oder ein Tor entstand. Wir blieben in der Offensive mit zu großem Abstand vom Gegner entfernt und zogen nur selten ins 1 gegen 1, welches wir bei den Räumen öfters hätten suchen müssen. Zu spät wurden hier die starken Zweikämpfer an der richtigen Position eingesetzt. Auch in den letzten Minuten konnten wir uns nicht mehr vom Gegner absetzen und verpassten Mehrfach das Tor zum Sieg. An einigen Stellen hätten wir durch Vermeidung von Fehler den Sieg erzielen können, so mussten wir einen sehr schmerzhaften Punkt abgeben. Ein Lob bleibt für unsere Außenspieler, die eindrucksvoll ihre Entwicklung unterstrichen haben.

Es spielten: Carolin Dinkel(Tor), Amalia Schmidt (Tor), Yvonne Hertle (5), Jasmin Kern, Sina Kolb, Sarah Lachowitzer (1),  Franziska Mathe (7), Chrisa Milona (2), Lena Müllner (2),  Lisa Scherer, Martina Schellenbauer (4/1), Elisabeth Scheuner, Jule Söder (1), Verena Weigl

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