Damen: Wenn man hinten keins bekommt, muss man vorne keins machen

SG Hambrücken Weiher – TV Sulzfeld                    39:29 (20:15)

Es ist schon eine Ausnahme, wenn 29 Tore nicht zu einem Sieg reichen und eine enorme Ausnahme, wenn die Differenz dann noch 10 Tore beträgt.

Die Gegner erwischten den klar besseren Start und starteten mit 5 Toren in 5 min, bevor wir zum ersten Mal den Weg bis ins gegnerische Tor fanden. Nach unserem Erwachen und einer Umstellung auf eine persönliche Deckung nahm auch unser Spiel Fahrt auf und wir verkürzten in 2min auf 5:3. Die Gegner schienen sich jedoch mit der Deckung ihrer Top-Spielerin bereits auszukennen und setzen sich mit 2 Kreisen und intensivem Laufspiel weiterhin gut in Szene.

Wir hingegen verpassten oft die Möglichkeit die Gegner frühzeitig anzugehen und festzumachen, schmerzlich vermissten wir unsere 3 Abwehrspezialistinnen die im Zentrum normalerweise für Ordnung sorgten. Auch verschiedene Umstellungen trugen nicht zur gewohnten Sicherheit bei. So wurde das Spiel beherrscht von schnellen leichten Toren auf beiden Seiten. Bis zur Halbzeit war entsprechend der Abstand bei 5 Toren fix. Die zweite Halbzeit brachte keine Besserung, noch immer konnten wir die körperliche Offensive der Gegner nicht annehmen und die Anspiele und Pässe nicht abgreifen, was sich auch in einer ungewohnt hohen Anzahl an Zeitstrafen widerspiegelte. Erst Mitte der 2ten Halbzeit, als der Sieger bereits feststand konnten wir etwas mehr Ruhe in der Abwehr finden. Trotzdem war wieder einmal die Leistungsbreite sichtbar, in der jeder seine Möglichkeiten zeigen konnte und die Tore sich auf viele Spielerinnen verteilt.

Das Spiel zeigte wie wichtig Spielerinnen sind, welche nicht durch ihre hohe Anzahl an Treffern auffallen, sondern die Grundlage in der Defensive schaffen.

Es spielten: Amalia Schmidt (Tor), Stefanie Dups (3), Yvonne Hertle (3), Tabea Ihrig (6), Jasmin Kern, Sarah Lachowitzer (1), Franziska Mathe (5), Chrisa Milona (3), Martina Schellenbauer (5/4), Jule Söder (2), Selina Süß (1)

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